Kurz mal bei der Berlin Food Week

Es ist schon ein bisschen länger her, aber ich wollte euch noch von meinem Besuch der Berlin Food Week erzählen; besser gesagt von meinem Besuch des „House of Food“ (Stellt euch hier gerne ein verächtliches Augen-verdrehen meinerseits ob des gewollten Namens vor) Mitte Oktober. Ich liebe es, coole neue Dinge zu entdecken und der Essensmarkt im Kaufhaus Jandorf in Mitte war dafür der genau richtige Ort. Gestatten, meine Highlights.

English version below.

Ihr müsst euch den Food Market im Kaufhaus Jandorf vorstellen wie einen ganz normalen Wochenmarkt, nur dass alle Stände von mehr oder weniger großen Firmen waren und man überall zum Probieren genötigt wurde. Praktisch wie ein Menü mit mehr als 30 Gängen. Dafür hat der Eintritt mit einem Frühstück inklusive aber auch 15 Euro gekostet. Aber das war es vollkommen wert. Zum Frühstück gab’s übrigens ein frisch belegtes Brot, Tee oder Kaffee, und Bier.

Frühstück im House of Food
Stulle, Tee und Bier. So kann der Tag anfangen. Vegan war leider nicht möglich.

Der Markt war sehr gut besucht und im oberen Stockwerk gab es ein wenig Geschiebe. Von Bäckerei über Schokolade, Wurst, Sake, Müsli-Riegel, Tee, Mikrowellen-Bio-Essen bis hin zu Fischgerichten, Whiskey und Smoothies gab es alles. Zeitschriften zum Thema Essen konnte man abonnieren, Food-Boxen bestellen. Da kommen wir auch gleich zu meinem ersten Highlight. Die Foodist Box. Ein Anbieter, der einem monatlich im Abo kleine, ungewöhnliche Snacks zuschickt, die aus ganz Europa kommen können. Ich habe nur das Karamell-Gummi probiert und war schon total begeistert. Ich habe mich am Ende gegen ein Abo entschieden, denn wer soll das alles essen?! Da geh ich lieber auf ihre Seite und bestelle bei Bedarf direkt, was ich will. Wenn mir jemand eine Freude machen will, ihr dürft mir so ein Abo gerne schenken.

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Foodist Boxen beinhalten liebevoll ausgesuchte Snacks, durch die man sich monatlich durchprobieren kann. Ob man da einen Job als Tester bekommen kann?

Ich muss allerdings gestehen, dass die Kollegen von Hello Fresh mich gekriegt haben. Ich bekomme mit Pausen seit Mitte Oktober nun jede Woche eine Box mit 3 Gerichten für 2 Personen. Ich mag, dass ich so flexibel wählen kann, wann ich eine Box will und wann nicht, relativ einfach per App, und auch die Gerichte auswählen, auch wenn die Veggie-Auswahl nicht so riesig groß ist. Und kommende Woche doppelt sich zum ersten Mal ein Gericht. Rund 40 Euro kostet das pro Woche. Ist vertretbar. Und auch jederzeit kündbar (hoffe ich). Tatsächlich ist mir in den Gerichten oft zu viel Schnickschnack. Hier noch Minze und da noch Koriander. Das braucht wirklich niemand. Aber es war ganz nett. Jetzt werde ich aber demnächst erstmal länger pausieren oder auch kündigen.

Zugeschlagen habe ich auch bei diesen Saucen. Regional hergestellt? Da bin ich dabei. Und ich habe gelernt, dass es dazu einen ganzen Laden hier gibt, wo man bestes aus def Gegend kaufen kann, der Eat Berlin Store. Da werde ich dann beizeiten mal vorbeischauen. Die Saucen sind übrigens überaus lecker. Auch wenn man von der Senfsoße nur etwas schmeckt, wenn man sie alleine isst. Dann ist sie aber sehr gut!

Ich hatte ja bereits das Alkoholangebot erwähnt. Nachdem wir uns einmal durchs ganze Kaufhaus probiert haben, haben wir uns dann auch daran getraut. Für mich gab es einmal Sake (Habe endlich gelernt, dass es sich hier um Wein handelt und nicht um Schnaps. Und er schmeckt wirklich total gut und hat keinen blöden Nachgeschmack!), Jack Daniel’s Honey (Viel zu süß!) und Tanqueray Rangpur (Total gut und mild. Wohl extra für den früheren Tag gedacht.). Tanqueray hatte außerdem den hübschesten und coolsten Stand vor Ort und jetzt eine neue Abnehmerin.

Im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall wieder am Start! Und sei es nur, um mal 100 verschiedene Geschmackserlebnisse an einem Tag zu feiern.

It’s already been a while ago that I went to the Berlin Food Week but I still want to tell you about it. Specifically about my visit to the so-called “House of Food“ (Imagine me rolling my eyes here because of the silly name) mid-October. I love to check out cool new stuff so the food market at Kaufhaus Jandorf in Berlin Mitte was the perfect place for let. Let my tell you about the highlights.

You have to image the food market at Kaufhaus Jandorf like your average street market at Hermannplatz, the only difference being that more or less big companies own the various stands and you are forced to taste a little bit of EVERYTHING. It basically was like a 30 course menu. That’s why I think the entry fee of 15 Euros was totally legitimate. They even gave you a nice breakfast of sandwich, coffee/tea and beer on top.

There were a lot of people at Kaufhaus Jandorf and on the first floor it was quite crowded. There were stands for everything: bakery, chocolate, sausage, sake, granola bars, tea, microwave food, fish dishes, whiskey, smoothies … you name it. You could subscribe to food related magazines and food boxes. Which takes me to my first highlight: the Foodist box. Foodist is a company that puts several special, partly healthy snacks from all over Europe into a box and sends it to you on a monthly basis. I only tried some caramel gum but I was totally excited about Foodist. I ended up not subscribing since I am not sure it would be good for me to eat so many snacks everyday. But I am checking their website quite regularly now for sweet deals. You can order all snacks separately as well. If one of you wants to give me a suscription as a gift, I won’t stop you though.

I do have to admit that I succumbed to the Hello Fresh boxes. I have been getting their box of three meals for 2 people weekly with breaks ever since my visit to the market, and I do quite like it. It’s a pretty flexible business model. You can choose your three meals via app, you can put in breaks if you wish to … The offer of vegetarian meals is not overly big and also their dishes usually feature some frills like cilantro and peppermint leaves which I both detest. Also after only a few weeks the first has come back again on the dinner plan. That’s why I will go on a longer break soon, or even unsubscribe. But it was a great experience, making dishes I usually wouldn’t.

What else did I buy? Let’s see. I bought some regionally manufactured sauces with typical Berlin flavors. Which are delicious. And I also learned that there is a whole store with regional products right here in Mitte, the Eat Berlin Store. I will definitely go there soon! By the way the flavor of the mustard sauce is not really strong when you eat it together with other food. So in order to actually taste it you have to basically add the whole bottle to a piece of tofu. But then it does taste good.

I did mention the offer of alcohol already. So after we tasted our way through the whole food market, we dared to check out several alcoholic beverages. There was really nice sake (I finally learned that it is not schnaps but wine! And about time too, because it doesn’t have the annoying aftertaste of a lot of grape wines.), Jack Daniel’s Honey (Way too sweet!) and Tanqueray Rangpur (Very mild and good! Apparently it is actually meant to be drunk during the earlier hours of the day.). Tanqueray also had the coolest stand around and also they just got a new costumer.

Next year I will be back! Even if it’s just to have a 100 different tastebuds tickled in one day.

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